Wie man einen guten Roman besser macht

Manuskript-KorrekturSorgfältige Korrektur bringt mehr Leser!

Den Vorwurf hört man nicht erst seit gestern: Unter selbstpublizierten Büchern regiert der Schrott. Berüchtigt sind die Namen Stefan Knapp und Simone Kaplan.  Das ist schon ein besonderes Lesevergnügen. Ob beide das nun ernst meinen oder sich einen Riesenspaß mit der Gemeinde erlauben: Mit der sagenhaften Fehlerdichte stellen diese „Werke“ die absolute Ausnahme dar.
Bei den meisten anderen Selfpublishern ist mir etwas Interessantes aufgefallen. Schon wahr, oft genug finden sich unakzeptabel viele Fehler. Aber erstaunlicherweise sind es immer dieselben. (Wie auch bei meinen eigenen, ersten Gehversuchen.)
Unerfahrenheit? Scheuklappen? Kopf-in-den-Sand-Taktik?
Mag alles eine Rolle spielen. Doch ebenso erstaunlich ist, dass man diese sich stets wiederholenden Schreibmacken mit einfachen Mitteln beheben kann.
Das hat mich auf die Idee zu meinem Handbuch gebracht. Es herrscht offenbar der Irrglaube vor, die Korrektur eines Romans beschränke sich darauf, ihn zwei- oder dreimal gegenzulesen. Dabei entdeckt man zwar den einen oder anderen Tippfehler, eine krumme Formulierung, ein versehentlich ausgelassenes Satzzeichen. Die anderen Patzer, vor allem die in Bezug auf den Schreibstil, entgehen einem jedoch.

Mein Lieblingsbeispiel, das ich überraschend oft in Büchern gefunden habe, ist dies:

„Ich glaube, da drinnen ist jemand“, flüsterte sie leise.

Entdeckt?

Man muss wissen, wo sich der Fiesling versteckt. (Dabei ist dies noch ein harmloser Fall.)

In meinem Ratgeber weise ich auf die häufigsten Fehlerquellen hin. Hat man sie alle parat, gelingt eine umfassende Korrektur des Buches. Die ist wichtig, denn es gibt mehr und mehr Leser, die auf fehlerhafte Werke mit schlechten Rezensionen reagieren.

Für Intessierte gibt´s mein Büchlein in diesem kleinen Laden.

Daniel Dekkard goes Leipziger Buchmesse

Mit Qindie geht´s nach Leipzig

Leipziger Buchmesse, Saigon Sound, Daniel DekkardIch hätte nie gedacht, dass eines meiner Bücher je öffentlich ausgestellt wird. Die werten Kollegen von Qindie machen´s möglich. Das unabhängige Autoren-Korrektiv ist auf der Leipziger Buchmesse mit einem eigenen Stand vertreten. Und da gibt es eine satte Auswahl an lesenswerten Büchern von Selbstverlegern. Das geht querbeet durch alle Genres, von märchenhaft, spannend, lustig bis abgefahren. Einige Initiatoren/Autoren von Qindie werden vor Ort sein. Es bietet sich also eine exzellente Chance, mehr über das Schreiben und Selbstpublizieren aus erster Hand zu erfahren. Nicht zuletzt auch über das Konzept Qindie, das sich der Etablierung von Qualitätsstandards für selbstverlegte Bücher verschrieben hat. Eine bislang einmalige Initiative von unabhängigen Autoren, die wichtiger ist, als mancher glauben mag.

Tja, und irgendwo dazwischen steckt nun auch mein Erstling „Saigon Sound“. Ein weiter Weg. Von der ersten Idee dazu, die mich ansprang in einer kühlen, Gin-Tonic-getränkten Nacht an der galizischen Westküste. Über die brüllheißen, tropischen Gefilde Südostasiens, wo der Roman entstand, bis in das wohltemperierte Regal auf der Leipziger Buchmesse. Wer weiß, vielleicht schafft es das Ding im Herbst ja noch nach Frankfurt.
(Da mein zweites Buch, der Mystery-Thriller „Das Auge der Dunkelheit“, zur Zeit nur als Ebook vorliegt, ist es auf der Messe nur als Flyer präsent.)

Nur der Vollständigkeit halber: Das Leipziger Lese-Spektakel findet statt vom 12. bis 15. März.

Auge der Dunkelheit – Horror-Hotel

Wo die Schatten wohnen

Horror-Hotel, Auge der Dunkelheit, Daniel Dekkard

Es gab reichlich Unerklärliches, das die Entstehung meines Mystery-Thrillers „Das Auge der Dunkelheit“ begleitet hat. Die Geschichte spielt in Singapur, Burma und Borneo. Ich hatte diese Orte im Vorfeld besucht, um einen Eindruck von ihrer speziellen Magie zu erhalten. In dem Thriller geht es viel um Glaube, Aberglaube, Mythen und Okkultes. In Asien findet man das an jeder Ecke. Meine Rundreise begann in Singapur und da ging´s schon los, in einem seltsamen Hotel. Diese Seite zeigt die ganze Geschichte. Und das ist nichts als die reine Wahrheit!

Das Auge der Dunkelheit

Daniel Dekkard Das Auge der Dunkelheit Mystery Thriller

Mein zweiter Wurf. Abgesehen davon, dass es ebenfalls in Asien spielt, hat dieses Buch nichts mit „Saigon Sound“ gemein.
Während mein Erstling die verstörenden Erfahrungen eines Rumtreibers auf der Suche nach sich selbst behandelt, gibt es hier Spannung pur. Die Story eines Mannes, der durch ein scheinbar nebensächliches Ereignis aus seinem Alltag gerissen wird. Unvermittelt findet er sich in einer fremden Welt aus Okkultismus, obskuren Mythen und Aberglaube wieder.

Und dort wartet ein tödliches Geheimnis auf ihn.

So geht es los. Wer alles erfahren möchte, bekommt es hier für den Kindle.*

4. September: „Das Auge der Dunkelheit“ hat ein neues Gesicht bekommen. Und auch dieses Buch wurde von Qindie mit dem Label für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen ausgezeichnet.

  1. Mai 2016

*  Nach mehren Querelen mit dem Distributor „Neobooks“ habe ich mich inzischen entschlossen, das Buch dort aus dem Vertrieb zu nehmen. Interessenten, die gern eine epbub-Version möchten, wenden sich vertraulich an mich. Es gibt für alle eine Lösung.

Saigon Sound – Der Roman

Es  ist da!

Cover des Romans Saigon Sound von Daniel Dekkard

Am 22. Juli 2013 hat mein erstes, selbstverlegtes Ebook „Saigon Sound“ das Licht der Welt erblickt.

Die Story:

Der ziellos herumtreibende Daniel gerät in Saigon in eine Bande Gestrandeter, die in der Stadt hängengeblieben sind. Jeder einzelne flieht vor etwas oder jagt hinter etwas her. Sie treffen sich in der Bar eines Iren, die von allen das „Schwarze Loch“ genannt wird. Ein schmutziger Kessel, in dem Hoffen, Träumen und Begierde vor sich hinbrodeln. Unter der ruppigen Oberfläche sehnt sich jeder danach, aus einem Leben am Rande der Bedeutungs-
losigkeit zu entkommen. Alle versuchen es auf ihre eigene Weise, aggressiv, lüstern oder selbstmörderisch. Für Daniel führt dieser Weg an die äußere Kante des Vorstellbaren und schließlich darüber hinaus.

Für alle, die mehr erfahren möchten, gibt es eine Leseprobe
Und im Menü „Meine Bücher“ reichlich Hintergrund-Infos. Unter anderem etwas zum Inhalt und zu der Arbeit am Buch.  Sowie Szenen, die rausgeflogen sind  und Interessantes zu einzelnen Charakteren. Und wer immer noch nicht genug hat, tut sich einfach das komplette Ding an, für Kindle-eReader.

01. Mai 2016
Ebenso wie das „Auge der Dunkelheit“ steht auch „Saigon Sound“ mittlerweile nicht mehr als epub-Version zur Verfügung.

Worüber ich mich besonders freue: „Saigon Sound“ hat mittlerweile vom  unabhängigen Autorenkorrektiv Qindie das Gütesiegel  für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen erhalten. Einfach mal dort reinschauen. Empfehle ich wärmstens jedem, der sich für ungewöhnliche und gut erzählte Geschichten begeistert.

Und hier geht es zur facebook-Fanseite für Saigon Sound.